DMSO – Hoffnungsschimmer am Medikamentenhorizont

DMSO (Dimethylsulfoxid) ist ein chemisches Mittel, seit 35 Jahren besitzt es seine Zulassung zum Einsatz in der Human- sowie Tiermedizin. Zahlreiche Berichte von Menschen mit diversen Krankheitsbildern lassen DMSO nahezu als Allheilmittel erscheinen. So soll ein acht Jahre alter Junge nach der Behandlung eines Hautpilzes in kürzester Zeit von diesem Problem befreit worden sein. Einem noch jüngeren Kind wurden DMSO Tropfen direkt ins Ohr gegeben, was die Schmerzen der Ohrenentzündung in Minutenschnelle versiegen ließ. Der Arzt Dr. Stanley Jacob sorgte durch ein Einreiben mit DMSO bei sieben Patienten für eine deutliche Verbesserung der schmerzenden und bewegungseinschränkten Schleimbeutelentzündung. Diese Beispiele lassen sich noch weiter fortsetzen, wobei vorgenanntes bereits die beeindruckende Wirksamkeit von DMSO bei den verschiedensten Krankheiten aufzeigt. Positiv an diesem Mittel ist gleichfalls, dass es bis zum heutigen Tage keinerlei Nebenwirkungen aufgezeigt hat. Diesbezüglich soll DMSO weit mehr Sicherheit bieten als das weltweit bekannte Aspirin.

Reduzierung von anderen Arzneimitteln

Als Begleitmittel für medizinische Therapien besitzt DMSO auf jeden Fall einzigartige Voraussetzungen. Im Gegensatz zu vielen anderen Stoffen ist DMSO sowohl wasser- als auch fettlöslich. Damit wird es zu einem fantastischen Träger für zahlreiche Substanzen. Weiterer eindrucksvoller Vorteil ist, dass dieses Mittel problemlos Strukturen aus Fett, Kohlehydraten und Wasser zu durchdringen vermag. Wird DMSO in Verbindung mit benötigen Medikamenten eingegeben, verstärkt es die Wirkung letzterer und sorgt gleichzeitig dafür, dass diese direkt bis in die Zellen hinein gelangen. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, die Arzneimittel zu reduzieren. Leider machen sich fast immer auch Nebenwirkungen beim Einsatz derselben bemerkbar. Mit der Reduzierung der Medikamente durch DMSO werden unangenehme Begleiterscheinungen jedoch gleichermaßen automatisch verringert. Besonders erfreulich ist dies beispielsweise bei Kortisonbehandlungen über einen langen Zeitraum. Durch die Nutzung von DMSO im Zusammenhang mit Kortison lässt sich dieses so stark reduzieren, dass die oft sehr starken und schnell auftretenden Nebenwirkungen stark eingeschränkt werden.

Große Einsatzvielfalt von DMSO

Neben der hervorragenden Eigenschaft von DMSO als Träger für Medikamente, kann dieses auch in vielen anderen Bereichen überzeugen. Weitere positive Fähigkeiten zeigt DMSO beispielsweise bei

  • Entzündungen
  • Gelenkschmerzen
  • Hemmung des Wachstums von Bakterien
  • Immunsystemschwächen
  • Konzentrationsförderung
  • Verringerung allergischer Reaktionen
  • Muskelschmerzen
  • Wundheilung
  • Zellenentgiftung
  • Zurückbildung von Narbengewebe u.v.m.

Und wie sieht es bei der Krebsbehandlung aus?

DMSO könnte möglicherweise sogar in der Krebsbehandlung neue Wege eröffnen. In diesem Bereich wird fleißig geforscht und zahlreiche Mediziner setzen große Hoffnungen auf DMSO beim Kampf gegen die tückische Krankheit. So ist zum Beispiel bei DCA (Medikament zur Bekämpfung von Krebs) die ätzende Eigenschaft sowie schlechte Löslichkeit ein Problem bei der Behandlung. Hier könnte DMSO durch seine guten Löseeigenschaften hilfreich zur Seite stehen und DCA direkt und sicher in Gewebe und Zellen leiten. Aufgrund der Tatsache, dass DMSO stark löslich wirklich, ist im Umgang damit Vorsicht geboten. So wird ein jeder Arzt, welcher selbstverständlich beim Einsatz von DMSO beratend zur Seite stehen sollte, auf gewisse Vorsichtsmaßnahmen hinweisen. Hierzu gehören zum Beispiel die Benutzung von Keramik oder Glas als Hilfsbestecke beim Einnehmen. Ebenso sollte man jederzeit die Packungshinweise eines Medikaments beachten.