Doping im Sport

Unter "Doping im Sport" versteht man in der Regel eine illegale Einnahme von pharmazeutischen Substanzen, die die sportliche Leistung erhöhen oder auf unnatürliche Art und Weise lange erhalten. Dadurch entstehen besonders hohe Vorteile bei dem sportlichen Wettbewerb. Dem entsprechend würde eine Legalisierung dazu führen, dass nur dann gleiche Voraussetzungen für alle Wettkampfteilnehmer bestehen, wenn sich alle dem Doping im Sport hingeben. Da jedoch mit der Anwendung von Doping im Sport ein besonders hohes Risiko von Gesundheitsschädigungen einhergeht, ist dies etwas, was man von keinem Sportler verlangen kann. Aufgrund starker Ähnlichkeiten zählt das Doping als Medikamentenmissbrauch und wird teilweise, aufgrund der hohen Gefahr der Entstehung eine Abhängigkeit, sogar als Drogenmissbrauch betrachtet.

Was zählt als illegales Doping?

hqdefaultBesonders beim Doping im Sport gibt es momentan noch keine einheitliche Logik der Verbote. So ändert sich beispielsweise die Liste der Stoffe, welche zu einem Doping im Sport führen jedes Jahr. Im Herbst eines jeden Jahres wird die Dopingliste überprüft und manche Stoffe verschwinden von ihr, andere hingegen werden hinzugefügt. Die neue Liste ist anschließend ab dem 1. Januar des Folgejahres gültig. Das liegt daran, dass unter den Begriff Doping ebenfalls ein legales Doping fällt. Nicht nur im Sport ist das Doping bereits seit Jahren ein fester Bestandteil der gängigen Praxis geworden. Laut Gesundheitsreport nehmen beispielsweise jährlich über 5 Millionen beschäftigte Menschen rezeptpflichtige Medikamente zur Leistungssteigerung ein. Darüber hinaus gibt es neben dem pharmazeutischen Doping, das in legales und illegales Doping im Sport unterteilt wird, ebenfalls ein psychologisches Doping. Ob ein Doping im Sport nun illegal oder erlaubt ist, muss man also jährlich neu in der Liste der verbotenen Substanzen überprüfen. Nicht selten werden Substanzen dieser Liste in anderen Berufen, wie beispielsweise im Militär, tagtäglich verwendet.

Was ist E - Doping im Sport?

Vor allem im Bereich der Denksportarten hat sich in den letzten Jahren der Begriff E - Doping gefestigt. Darunter versteht man eine Leistungssteigerung durch die unerlaubte Benutzung von Computern. Sie wird vor allem im Schachsport stark verfolgt, da aktuelle Schachcomputer selbst der Leistung menschlicher Weltmeister weit überlegen sind. Wenngleich durch diese Form des Dopings im Sport keine gesundheitlichen Schäden entstehen, wird hier ebenso wie in anderen Sportarten der gleichberechtigte sportliche Wettbewerb geschädigt.